Zahnarztpraxis Dr. Andreas Zorn
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Amalgamsanierung

Amalgamsanierung, Dr. Andreas Zorn

Vorab ist zu sagen, dass die meisten Menschen mit ihren Amalgamfüllungen wohl problemlos zurechtkommen. Für diejenigen aber, die darauf sensibel reagieren, ist es wohl das Beste, die Füllungenaustauschen zu lassen. In den meisten Fällen stellen Patienten nach Amalgamsanierung und -Ausleitung eine Verbesserung der Lebensqualität fest. Sei es, dass Hautprobleme verschwinden, Haare undFingernägel wieder kräftiger wachsen und weniger brüchig sind, die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit zunimmt, Allergiesymtome weniger werden teilweise sogar ganz verschwinden oder dieAnfälligkeit für Infektionskrankheiten abnimmt, um nur einige zu nennen.

 

Amalgamsanierung – so geht’s in kürze:

DieAmalgamsanierung erfolgt in mehreren Schritten.

 

Bei Beeinträchtigung gibt es mit verschiedenen Entgiftungstherapien und Amalgamsanierung bereits seit vielenJahren gute Erfahrungen.

Die Amalgamsanierung wird in der Regel in folgenden Schritten durchgeführt:

  • Alle Amalgamfüllungen werden nacheinander entfernt, ebenso darunter liegende Karies. Die betroffenen Zähne werden zunächst mit einerprovisorischen Zement-Füllung versorgt. Das freigesetzte Quecksilber kann innerhalb weniger Wochen ausgeleitet werden. Dazu stehen verschiedene Therapie-Ansätze zur Verfügung: Elimination über Chelatbildner, Bioresonanztherapie, Orthomolekular-Therapie oder homöopathische Verfahren
  • Daran anschließend werden Ihre Zähne mit körperverträglichen Füllungsmaterialien versorgt. Zum Beispiel mit Kunststoff und Keramik.

Die Notwendigkeit der Behandlung einer Amalgambelastung nach vollständiger Sanierung ist zumindest in derganzheitlich orientierten Medizin heute unstrittig. Menschen mit erhöhter Metallempfindlichkeit sollten sich auf jedenfall daraufhin untersuchen lassen. Für die Naturheilkunde zielt eineentsprechende Behandlung vor allem auf die Ausleitung des eingeschwemmten Quecksilbers und somit

  • auf die Entlastung des Grundsystems durch Entschlackung des Bindegewebes
  • auf die Verhütung oder Beseitigung von Schäden durch quecksilberbedingte freie Radikale
  • auf der Minderung der oft subklinischen Funktionsstörungen bei den am meisten betroffenen Organen Niere, Leber und Gehirn

 



Silberamalgam besteht  bis zu  50% aus dem Schwermetall Quecksilber. Unter bestimmten Voraussetzungen entstehen bei besonders dazu veranlagten Patientenschon nach kurzer Zeitspanne Auflösungserscheinungen (elektrochemische Korrosion) im Oberflächenbereich dieser Füllungen. Das ionisierte Quecksilber gelangt über den Verdauungsweg in alleKörperregionen und kann dort die unterschiedlichsten Krankheitserscheinungen durch Allergisierung auslösen. Aber auch die anderen metallischen Bestandteile des Amalgams können energetisch zurBelastung des Körpers führen.

Die folgenden Symptome sollen bei permanentem Vorhandensein auf das Vorliegen einer Amalgambelastung hinweisen:

allgemeine Symptome:
Zittern, Tremor mercurialis, Schlaflosigkeit, rasche Ermüdung, Appetitlosigkeit, Mattigkeit, Reaktionsvermögen reduziert

Nervensystem:
degenerative Nervenerkrankung am ZNS und Vegetativum, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisschwund, hochgradige Nervosität, verminderte Aufnahmefähigkeit

psychische Symptome:
Depression, Mißmut, Gereiztheit, Unruhe

Therapieresistenz:
Erkältungskrankheiten, Angina, Sinusitis, Rhinitis

Kopfbereich:
Kopfschmerzen, Migräne, Gesichtsneuralgien, Zungenbrennen, Xerostomie, Aphten, Metallgeschmack, Schwindel

Augen:
Sehstörungen unklarer Genese, Iritis, periokulare Ödeme, Augen haben kein Leuchten

Ohren:
Ohrensausen (Tinnitus), Schwindel

Lunge:
Bronchialasthma

Herz:
Arrhythmien

Magen-Darm:
Durchfälle, Erbrechen, Colitis ulcerosa, Gastroenteritis, Stuhlzwang

Blase:
Harnzwang, entzündliche schmerzhafte Reizungen der Blasenmuskulatur

Haut:
Haarausfall, Hautjucken, Ausschläge, lokale Erytheme

Gelenke:
rheumatische Störungen, diverse Gelenkaffektionen



Die Entgiftung des Körpers ist nur möglich mit einer systematischen und individuellabgestimmten Ausleitungstherapie, die in unserer Praxis durchgeführt wird. Nur die systematische Ausleitung auf jeden Patienten individuell abgestimmt,garantiert den Behandlungserfolg.

Wie wird die Behandlung in unserer Praxis durchgeführt?

Zuerst wird das Amalgam unter einem Schutzgummi mit speziell dafürentwickelten Hartmetallbohrern und viel Wasserspray unter schonender Behandlungsweise aus den Zähnen entfernt.

Diese systematische Entfernung wird in der Regel vier bis acht Sitzungen dauern, je nach Anzahl und Größe der vorhandenen Amalgamfüllungen. Nach jeder Sitzung wird ein spezieller Cocktail gereicht,der doch noch trotz Kofferdamschutzes in den Magendarmtrakt gelangtes Amalgam bindet. Nach der letzten Sitzung werden vom begleitend behandelten naturheilkundlichen Arzt  Ausleitungsmittelrezeptiert, die die Ausleitung der inkorporierten Amalgambestandteile fördern.

Diese Mittel sind in der Regel homöopathischerNatur und nur in wenigen Fällen allopathisch (z.B. DMPS). Das ausgebohrte Material wird so gut wie möglich aufgefangen, da es nach systematischer Entfernung zur individuellen Entgiftungstherapie alsAusgangsstoff für das herzustellende Medikament benötigt wird. Erst nach vollständiger Entfernung allen Amalgams kann mit der Entintoxikation begonnen werden. Die für diesen Therapieschritterforderlichen Medikamente sollten am besten  mittels EAP ausgetestet werden und mittels Bioresonanz individualisiert.

Damit wird ein fast 100%iger Wirkungsgrad erreicht. Die Medikamentation passt nur für die ausgetestete Person und für keine andere. Die Ausleitungsphase dauert ca. 2 Monate. DieDesensibilisierungsphase umfaßt in der Regel mindestens ein halbes Jahr. Während dieser Zeit werden die Defekte zunächst als Langzeitprovisorien mit metallfreien Füllungsmaterialien abgefüllt(Zemente, Composite-Füllungen...). Bevor die definitive Versorgung der Defekte erfolgen kann, wird das für den Patienten bestverträglichste Material ausgetestet.

Wer zahlt die Kosten?

Grundsätzlich ist der Kassenzahnarzt verpflichtet, Amalgam als Füllungswerkstoff zu verwenden, so dass die Kosten des Wunsches, Defekte mit anderen Werkstoffen reparieren zu lassen, nur dann von denKrankenkassen übernommen werden können, wenn mit schulmedizinisch anerkannten Diagnosemethoden eine individuelle Unverträglichkeit nachgewiesen wird.

Daraus resultiert, dass unsere Testmethodik und die Versorgung mit Langzeitprovisorien privat in Rechnung gestellt wird und auch privat bezahlt werdenmuss.


Auch die dazu benötigten Medikamente werden oftmals nicht von den Krankenkassen übernommen. Bei der definitiven Versorgung der Zahndefekte lohnt es sich jedoch, dieKrankenkasse vorab zu informieren.